gfm-Forschungsreihe 3/26 „Wie künstliche Intelligenz Führung verändert“
Für Führungskräfte bedeutet die Einführung der KI eine zentrale Verschiebung ihrer Rolle: Sie gestalten nicht mehr nur die Umsetzung von Technologie, sondern den Rahmen für bewusste Entscheidungen darüber, wie Arbeit, Zusammenarbeit und Interaktion künftig aussehen sollen.
Nicht alles, was automatisiert werden kann, sollte auch automatisiert werden. Die eigentliche Führungsaufgabe besteht darin, diese Entscheidungen nicht dem technologischen Fortschritt zu überlassen, sondern aktiv und reflektiert zu treffen – insbesondere mit Blick auf die zwischenmenschlichen Aspekte von Führung und Zusammenarbeit, die für Vertrauen, Akzeptanz und langfristige Wirksamkeit entscheidend sind.