Marketing in der Plattformökonomie – Pick your place!

Plattformen verändern Märkte und den Wettbewerb nachhaltig. Was uns in den letzten Jahren bewegte, war vor allem die Vielfalt und die disruptive Kraft, die von dem Geschäftsmodell ausging. Sicherlich sitzen einige Unternehmen der Plattformökonomie bereits fest im Sattel und sind (heute noch) die Lieblinge der Börsen. Jedoch lässt sich bereits auch erkennen, dass diese Geschäftsmodelle teilweise an ihre Grenzen stossen oder unter verstärkten gesellschaftlichen Druck geraten. Jetzt ist es an den Plattformunternehmen, sich von ihrer Start-Up-Denkweise zu lösen und sich als Grown-Ups auch den relevanten gesellschaftlichen Fragen zu stellen. Nicht erst in letzter Zeit steht bspw. Uber in der Kritik die Honorare ihrer Fahrer fallen zu gering aus. Sicherlich trifft das zu, wenn eine Uber-Fahrt aus der Wiener Innenstadt zum Flughafen Schwechat nur 6 Euro kostet.

Aus Unternehmenssicht ist damit vor allem Agilität und Aufmerksamkeit gefordert. Zum einen gilt es, Marktchancen für Geschäftsmodellinnovationen zu erkennen. Durch fallende Branchengrenzen werden sich sicherlich neue Plattformen entwickeln und attraktive Marktpotenziale entwickeln. Um anderen gilt es aber auch, die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen weiter zu entwickeln. Dabei ist es dann von zentraler Bedeutung, sowohl die eigenen Aktivitäten gezielt zu entwickeln als auch partnerschaftliches Lernen mit Partner auf und um Plattformen herum zu erreichen.

Mehr zu diesem Thema erfahren unsere Mitglieder in der aktuellen gfm-Forschungsreihe.