Menü
GfM – Schweizerische Gesellschaft für Marketing

GfM-Jahresauftakt

HANDELSZEITUNG | Nr. 5 | 2. Februar 2017 – Renaissance des Bewegtbildes (PDF)

Fünf Referate zu Video-Content-Marketing
(Quelle: persoenlich.com)

Die GfM organisierte am WorldWebForum in Zürich den Bereich Communications. Präsident Dominique von Matt startete mit einem Appell.

Am zweiten Tag des WorldWebForums in Zürich organisierte die Gesellschaft für Marketing GfM den Bereich Communications – in Zusammenarbeit mit Youtube und WorldWebForum. Fünf Referenten präsentierten Fakten, Beispiele und Resultate rund um Video-Content-Marketing. Der Präsident der GfM, Dominique von Matt, eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell: Noch fehle in vielen Unternehmen und Marketingabteilungen eine Content-Marketing-Strategie – und die entsprechende Unternehmenskultur, sagte er vor den Anwesenden laut Mitteilung.

Pete Blackshaw, Global Head of Digital Marketing and Social Media von Nestlé sieht hier eine Wechselwirkung: Er nutzt Videos nicht nur nach aussen, sondern schafft mit internen Videos Nähe und Intimität, wie sie sonst in einem Betrieb mit rund 360’000 Mitarbeitenden kaum möglich wäre. Und weil dank Smartphones alle Videos drehen können, ruft Nestlé Mitarbeitende und Agenturen regelmässig zu Kreativwettbewerben auf.

Boris Bolz, Mitglied der Geschäftsleitung von Mediakraft Networks, betont die Wichtigkeit von Filtern in einer Welt, in der über 9000 Werbebotschaften pro Tag auf einen Menschen prallen. Nur wenn ein Unternehmen weiss, wo es steht und welche Vorteile sein Produkt wem bietet, kann es geeignete technische Filter, Advocats, Influencer und Broadcaster nutzen, um die Geschichten am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt zu platzieren.

Doch wie bringt man Unternehmen dazu, sich überhaupt auf kreative Video-Formate einzulassen? Bas Korsten, Executive Creative Director von JWT, fragt gar nicht erst um Erlaubnis, sondern meint: «Ich gebe unseren Kunden was sie brauchen – nicht was sie verlangen.» Dass den Kreativen die Ideen nicht ausgehen, dafür sorgen neue Technologien: Mailine Swildens, Head of the Zoo bei Google, zeigt immersive und interaktive Beispiele, welche die Lust wecken, selber aktiv zu werden.

Als Starthilfe können die sechs Regeln dienen, die Curt Simon Harlinghausen von Publicis Media zum Schluss präsentierte:

Und die Aufforderung der Referenten: «Macht einfach – und habt Spass dabei!» (persoenlich.com: pd/wid)

Hier geht es zur Foto-Galerie.